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Virologe warnt vor riesiger Welle bei Schweinegrippe
Der Virologe Alexander Kekule rechnet für die Zukunft mit einem drastischen Anstieg der Infektionen mit Schweinegrippe, geht aber nicht davon aus, dass sich die Erreger der Vogel- und der Schweinegrippe miteinander vermischen werden.
Bereits in den kommenden Wochen, wenn immer mehr Menschen von ihrem Auslandsurlaub zurückgekehrt sind, werden die Infektionen stark zunehmen. Der Spiegel berichtete außerdem, dass es um die Schweingrippe Impfung und die damit verbundene Impfaktion chaotisch zugehe, da der organisatorische Ablauf nach wie vor nicht geklärt ist.
Doppelinfektionen und deren Folgen
Ein neuer und nicht ungefährlicher Grippevirus reist seit geraumer Zeit problemlos um den Globus und lässt sich nicht aufhalten. Dabei beschäftigen die Schweinegrippe und damit verbundene, schwerwiegende Risiken viele Forscher und Mediziner nicht erst seit heute. Zwar verläuft diese Krankheit im Allgemeinen nicht so schwer wie anfänglich befürchtet, trotzdem kann es bei einer Doppelinfektion zu einem schweren, gefährlichen Krankheitsverlauf kommen.
Kann sich das heutige Virus verändern (mutieren) und gefährlicher werden?
Ein Influenza-Virus hat die Eigenschaft, leicht mutieren zu können. Es ist durchaus möglich, dass sich das aktuelle Virus zu einem aggressiven Erreger wandelt – und zu mehr oder auch schwerwiegenderen Komplikationen führt. Die spanische Grippe begann im Sommer 1918 in einer relativ milden Form. Im Herbst 1918 kam dann eine Welle mit einem weit gefährlicheren und aggressiveren Erreger. Die letzten beiden Pandemien aus den Jahren 1957 und 1968 verliefen jedoch ausgesprochen mild. Es kann also nicht vorhergesagt werden, wie sich das aktuelle Virus entwickeln wird.
Ägypten hat erste Schweinegrippe-Tote
Der Auslöser der Schweinegrippe heißt H1N1 und tauchte bereits 1918 einmal auf. Damals wurde die Epidemie als Spanische Grippe bezeichnet. Über 50 Millionen Menschen starben weltweit an den Folgen dieser Erkrankung. 1977 schlug der Virus erneut zu. Diesmal sprach man von der Russische Grippe, die glücklicherweise nicht so viele Todesopfer forderte wie ihre „große Schwester“.
