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Schweinegrippe: ungewöhnlich schnelle Ausbreitung
Laut Angaben der WHO breitet sich, anders als bei anderen Virusinfektionen, der Schweinegrippevirus bedeutend schneller aus. Die Schweinegrippe geht ähnlich mit den Symptomen einer üblichen Grippe einher und äußert sich in Müdigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit und Husten. Zudem klagen einige Patienten auch über Übelkeit, Erbrechen, Halsschmerzen, Schnupfen und Durchfall. Endgültige Gewissheit kann jedoch nur eine Laboruntersuchung geben.
Die Inkubationszeit, das heißt der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbrechen der Krankheit, ist sehr kurz. Bei einigen Infizierten bricht die Krankheit bereits innerhalb von wenigen Stunden aus. Am häufigsten kommt die Krankheit innerhalb von drei Tagen zum Ausbruch. Eine Ansteckung ist während dieser Zeit bereits erfolgt, was darauf zurückzuführen ist, dass die Ausscheidung der Viren über die im Nasen-Rachen-Raum liegenden Schleimhäute verläuft. In der Regel dauert diese Ausscheidung etwa sieben Tage, wobei sie bei bereits geschwächten Menschen durchaus länger andauern kann.
Nach Informationen der WHO-Chefin Margaret Chan legt der als A/H1N1 bezeichnete Erreger in einem Zeitraum von einer Woche eine Strecke zurück. Andere Viren hingegen benötigen sechs Wochen, und so kommt Chan zu dem Ergebnis, dass die Verbreitung des Schweinegrippevirus unglaublich schnell vorangehe. Zudem sei besorgniserregend dass es laut Chan bei den Todesopfern um 40 Prozent junger und gesunder Erwachsener handele.
H1N1-Viren überleben auf Banknoten bis zu zwei Wochen
Seit Wochen hält der H1N1-Virus, der sogenannte Schweinegrippen-Erreger, die ganze Welt in Atem. Bisher sind die größten Befürchtungen einer weltweiten Pandemie Gott sei Dank nicht Realität geworden, jedoch ist die Angst vor einer Massenansteckung mit dem gefährlichen Virus weiterhin hoch.
Als besonders gefährlich werden bei einer Virus-Pandemie Orte und Plätze angesehen, an denen sich besonders viele Menschen versammeln und es somit zu einer raschen und massenhaften Übertragung kommen kann.
Nun haben Forscher in der Schweiz ein weiteres gefährliches Übertragungsrisiko ausfindig machen können: Banknoten können als gefährliche Virenmutterschiffe fungieren. Das Brisante daran ist, dass nichts so schnell die Runde macht und durch die gesamte Gesellschaft gereicht wird, wie Bargeld.
