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WHO: Schweinegrippe wird weitere Tote fordern
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor einer starken Zunahme der Verbreitung der sogenannten Schweinegrippe in den nächsten Monaten. Die WHO befürchtet dabei auch eine erhöhte Anzahl von Todesopfern.
Shin Young Soo, WHO-Direktor der Region Westlicher Pazifik, rechnet in bestimmten Gegenden mit einer Verdoppelung der Fallzahlen alle drei bis vier Tage. Wie er auf einer Tagung in Peking bekannt gab, stehe fest, dass in nächster Zukunft mehr Fälle der Erkrankung und mehr Tote auftreten werden. Daher fordert er schnelles und entschlossenes Handeln der Regierungen, besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern, deren Gesundheitsorganisationen nicht auf eine solche Epidemie vorbereitet sind. Hier drohe eine besonders drastische Zunahme der Fallzahlen. Auf Grund der raschen Verbreitung hat die WHO die durch den Erreger H1N1 hervorgerufene Influenza inzwischen zu einer globalen Seuche erklärt und eine Pandemie-Warnung herausgegeben.
5.000 Schweizer könnten an der Schweinegrippe sterben
Experten gehen davon aus, dass spätestens im Herbst die Schweinegrippe zuschlagen wird und ein Drittel der gesamten Bevölkerung davon betroffen sein könnte.
Schockierendes Zahlenmaterial ist veröffentlicht. Es wird befürchtet, dass etwa ein bis zwei Millionen Schweizer im Herbst an der Schweinegrippe erkranken könnten und dabei etwa 5.000 Menschen ihr Leben verlieren werden. Damit sind die Folgen der Schweinegrippe mehr als fünfmal schlimmer als eine normale Grippewelle. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) warnt schon jetzt. Am stärksten betroffen würden die so genannten Risikogruppen. Zu denen alte und chronisch erkrankte Menschen gehören.
