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Mit Schutzmasken zur Bank und Post?
Mit einer flächendeckenden Ausbreitung der Schweinegrippe wird im Herbst gerechnet, doch was kommt da eigentlich auf die Menschen zu? Tagtäglich gehen wir einkaufen oder müssen zur Bank, egal ob Schweinegrippe grassiert. Die großen Unternehmen wie ABB, UBS, Nestle und Credit Suisse müssen sich entsprechend rüsten und bestätigen auf Anfragen, das sie Pläne für den Fall einer Pandemie haben.
Grosser Run auf Schutzmasken und Tamiflu
Die Schweizer horten Vorräte für den Ernstfall, der Absatz von Tamiflu steigt weiter an und bei den Hygienemasken und Desinfektionsmitteln gibt es schon Engpässe bei der Lieferung. Allein das Pharmaunternehmen Roches konnte im ersten Halbjahr 2009 eine Milliarde Schweizer Franken umsetzen.
Bald 1 Million Schweinegrippe infizierte!
Aus Brüssel wird gemeldet, dass die EU einen dramatischen Anstieg der Todesfälle, die durch das Schweinegrippe Virus verursacht werden, erwartet. Schon jetzt sind in Europa 24.200 Personen an Schweinegrippe erkrankt. Aber im Herbst, wenn die Bevölkerung besonders anfällig gegen Grippeviren ist, könnten es sehr viel mehr werden.
Soll man Babys gegen Schweinegrippe impfen?
Der neuartige Typus des Schweinegrippe-Erregers breitet sich immer weiter aus. Mittlerweile sind fast alle europäischen Staaten davon betroffen. Gesundheitsbehörden raten zu penibler Hygiene und der Vermeidung von Menschenansammlungen. Sogar auf das obligatorische Händeschütteln soll in diesen Tagen lieber verzichtet werden. All diese Ratschläge sind von Erwachsenen leicht zu befolgen, doch viele Eltern sind um ihre Sprösslinge besorgt. Die Diskussion um das Impfen von Kleinkindern und Babys ist daher in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Herr Dr. Erlinger ist Mitglied im Pandemiestab des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich. Nach seinen Angaben verteilt der Bund die Impfstoffdosen. Allerdings hat dieser noch keine genaueren Angaben zum vorliegenden Fall gemacht.
Schweinegrippevirus verbreitet sich mit einzigartiger Geschwindigkeit
Das erst im April in den USA entdeckte Schweinegrippevirus H1N1 hat innerhalb kürzester Zeit eine Pandemie ausgelöst, die inzwischen auch in Europa angekommen ist. In der Schweiz stieg Ende Juli die Zahl der laborbestätigten Schweinekrippefälle sprunghaft an. In Deutschland mussten sogar innerhalb eines einzigen Tages rund 500 neue Fälle registriert werden. Damit haben sich innerhalb von vier Monaten nach Bekanntwerden der ersten Schweinekrippefälle in Amerika schon 3349 Deutsche mit dem H1N1-Virus infiziert.
Virologe warnt vor riesiger Welle bei Schweinegrippe
Der Virologe Alexander Kekule rechnet für die Zukunft mit einem drastischen Anstieg der Infektionen mit Schweinegrippe, geht aber nicht davon aus, dass sich die Erreger der Vogel- und der Schweinegrippe miteinander vermischen werden.
Bereits in den kommenden Wochen, wenn immer mehr Menschen von ihrem Auslandsurlaub zurückgekehrt sind, werden die Infektionen stark zunehmen. Der Spiegel berichtete außerdem, dass es um die Schweingrippe Impfung und die damit verbundene Impfaktion chaotisch zugehe, da der organisatorische Ablauf nach wie vor nicht geklärt ist.
Tamiflu ab Samstag kassenpflichtig
Wie die „SonntagsZeitung“ berichtete, wird das Grippemittel Tamiflu ab dem 01. August 2009 kassenpflichtig. Das BAG hat mittlerweile den Zeitungsbericht bestätigt. Ebenso sollen auch die Kosten für die erwartete Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe von den Kassen übernommen werden. Befürchtungen, dass sich das auf die Höhe der zuzahlenden Prämien auswirken könnte, hat Santesuisse zurückgewiesen.
Der Irrtum der Pharmamultis
Es hat sich leider zum Nachteil für die Bevölkerung in der Schweiz herausgestellt, dass die Schweinegrippe sich schneller ausbreitet als gedacht. Somit kann davon ausgegangen erden, dass die geforderten Impfstoffe nicht ausreichen werden. Die pharmazeutische Industrie steht nun im Kreuzfeuer der Kritik, denn ob sie liefern kann, steht noch nicht hundertprozentig fest.
Schweinegrippe zieht in Mekka ein
Um ein verstärktes Ausbreiten der Schweinegrippe in Grenzen zu halten, haben die Gesundheitsministerien der arabischen Länder für die Pilgerfahrten der Muslime in ihre heilige Stadt Mekka einschränkende Vorkehrungen getroffen. So dürfen Kinder unter 12 Jahren sowie Personen über 65 und chronisch Kranke, die für Viruserkrankungen besonders anfällig sind, ab sofort Jahr nicht mehr nach Saudiarabien reisen.
Urlauber bringen das H1N1 Virus mit
Die Rückkehrer aus dem Urlaub bringen die Schweinegrippe mit nachhause. Auch in Deutschland breitet sich jetzt die Schweinegrippe immer rasanter aus. Von einem Tag auf den Nächsten sind mehr als 600 neue Fälle der Infektion gemeldet worden. Nun befürchtet auch das Robert-Koch-Institut auch immer mehr schwere Erkrankungen. Mit dieser neuen Zahl sind allein in Deutschland jetzt 2.455 Fälle von Schweinegrippe registriert. Vergleicht man diese Zahlen mit denen von vor einer Woche, lässt sich der rasche Anstieg verdeutlichen. Am 15. Juli waren in ganz Deutschland nur 834 Fälle von Schweinegrippe bekannt.
