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Was soll ich tun, wenn ich auf einem Flug aus einer Region mit erhöhtem Expositionsrisiko in der Nähe einer Person mit Grippesymptomen sitze?
Ruhe bewahren. Es ist überhaupt nicht gesagt, dass die betreffende Person tatsächlich das Grippevirus A(H1N1) in sich trägt. Sie könnte auch sonst erkältet oder anderweitig erkrankt sein (z.B. an Heuschnupfen leiden). Am besten verzichtet man darauf, die betreffende Person zu berühren, wäscht sich häufig und gründlich die Hände und macht nötigenfalls die Person darauf aufmerksam, dass sie in ein Taschentuch husten oder niesen soll.
Was sollen Personen tun, die unlängst eine Region mit erhöhtem Expositionsrisiko bereist haben?
Wer aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko in die Schweiz einreist und in den ersten sieben Tagen nach der Rückkehr an Grippesymptomen leidet, sollte unbedingt zu Hause oder im Hotelzimmer bleiben, um die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden. Dem Patienten wird empfohlen einen Arzt oder eine Ärztin anrufen. Der Arzt ist über die Symptome wie auch die Reiseroute zu informieren. Dasselbe gilt für Personen mit Grippesymptomen, die Kontakt hatten zu erkrankten Reiserückkehrern. Ohne Ausnahme alle Reisenden aus betroffenen Regionen sollten folgende Hygienemassnahmen befolgen: sich regelmässig und gründlich die Hände waschen und sich beim Niesen und Husten ein Wegwerftaschentuch vor Nase und Mund halten. Dies hilft zu verhindern, dass sich der Erreger ausbreitet.
