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Kritiker warnen vor Schweinegrippe Massenimpfung
Während Impfexperten am Liebsten die gesamte Bevölkerung gegen die Schweinegrippe impfen lassen wollen, finden Gegner von Impfungen das verantwortungslos. Hans Binz, Vizepräsident der eidgenössischen Impfkommission möchte eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent erreiche, um die Schweinegrippe zu bekämpfen und verweist dabei auf die Personen, die sich selbst nicht schützen können.
Schweinegrippe: EU rechnet mit vielen Toten
Im Herbst des laufenden Jahres rechnet die Europäische Union mit einem rasanten Anstieg von Schweingrippeopfern. Man geht von einer Anzahl von mindestens einer Million mit vielen Todesopfern aus. Der EU-Politiker von Leinen betont, dass wir einen Impfstoff schnellstmöglichst benötigen, aber die Impfstoffhersteller vertrösten immer wieder. Eigentlich sollte das Serum bereits im September zur Verfügung stehen. Zwischenzeitlich wurden neue Termine für die Bereitstellung bekannt gegeben. Zum jetzigen Stand wurden die Monate Oktober bzw. November als Endtermine benannt. Diese Termine sind beim jetzigen Wissenstand über die Gefährlichkeit der Schweinegrippe auf jeden Fall viel zu spät. Der Impfstoff muss schneller auf den Markt kommen. Nach inoffiziellen Mitteilungen sollen vorbeugend 150 Millionen Europäer mit einem noch in der Entwicklung befindlichen Impfstoff gegen das Virus H1N1 versorgt werden. Es wird wird geschätzt, dass allein innerhalb der EU 2,5 bis 3 Millionen Euro für diesen Impfstoff einer Massenimpfung entstehen.
Soll man Babys gegen Schweinegrippe impfen?
Der neuartige Typus des Schweinegrippe-Erregers breitet sich immer weiter aus. Mittlerweile sind fast alle europäischen Staaten davon betroffen. Gesundheitsbehörden raten zu penibler Hygiene und der Vermeidung von Menschenansammlungen. Sogar auf das obligatorische Händeschütteln soll in diesen Tagen lieber verzichtet werden. All diese Ratschläge sind von Erwachsenen leicht zu befolgen, doch viele Eltern sind um ihre Sprösslinge besorgt. Die Diskussion um das Impfen von Kleinkindern und Babys ist daher in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Herr Dr. Erlinger ist Mitglied im Pandemiestab des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich. Nach seinen Angaben verteilt der Bund die Impfstoffdosen. Allerdings hat dieser noch keine genaueren Angaben zum vorliegenden Fall gemacht.
