Artikel-Schlagworte: „Hände waschen“
Schweinegrippe – Mobiliar verbietet Händedruck
Die Schweinegrippe breitet sich immer weiter aus: War sie gestern noch in dem einen Land, ist sie am nächsten Tag schon auf einen weiteren Staat übergesprungen, während sie sich gleichzeitig 300 Kilometer östlich zur lokalen Epidemie ausgeweitet hat.Um nun Mitarbeiter diverser Firmen vor dieser sich rasant verbreitenden Krankheit zu schützen, greift man auf immer neue Maßnahmen zurück. Bei Mobiliar zum Beispiel existiert neuerdings ein absolutes Händedruck-Verbot. Da die Mitarbeiter der Versicherung häufig in Kontakt mit Kunden kommen, ist ein erhöhtes Risiko einer Infektion vorhanden.
Infoflyer fordert Mitarbeiter auf
Am Dienstag wurde nun an alle Mitarbeiter von «Die Mobiliar» ein Infoflyer ausgeteilt, in dem die Belegschaft aufgefordert wird, das Händeschütteln gänzlich zu unterlassen. Dies gilt sowohl beim Kontakt mit Kunden als auch mit Mitarbeitern der Firma in den Büroräumen. Um einem möglichen negativen Bild seitens der Kunden über die Vertreter vorzubeugen, da sie deren Hände fortan nicht mehr schütteln dürfen, tragen alle Versicherungsagenten nun einen Button am Kragen, der zwei durchgestrichene Hände zeigt. Unter dem Bild ist das Wort „Sorry“ zu finden.
Die wichtigsten Hygienemassnahmen
Die Grippe ist eine akute Infektionskrankheit der Atemwege, welche durch Influenzaviren verursacht wird. Die Übertragung der Viren erfolgt entweder direkt über Tröpfchen, die von einer infizierten Person über Niesen, Husten und Sprechen verbreitet werden oder indirekt über den Kontakt mit Oberflächen (z.B. Türklinken), auf denen Viren eine Zeit lang überleben können. Einfache Hygienemassnahmen können dazu beitragen, die Übertragung von Krankheitserregern zu reduzieren.
Mit Gesichtsmaske und Mundschutz zum Einkaufen?
Immer wieder tauchen in der Schweiz neue Fälle von Schweinegrippe auf und man fürchtet, dass die Krankheit im Herbst noch umfangreichere Ausmaße annehmen wird. Eine Schweinegrippe-Pandemie würde das Land hart treffen, doch bereits jetzt werden entsprechende Vorkehrungen getroffen, um im Ernstfall sinnvoll reagieren zu können – so auch in den großen Einkaufszentren von Migros und Coop.
Was ist die beste Technik beim Händewaschen? Was soll ich tun, wenn kein warmes Wasser vorhanden ist?
Man sollte sich die Hände mit warmem Wasser und Seife während mindestens 20 Sekunden gründlich waschen. Dabei ist es wichtig, dass man die Hände gut aneinander reibt und auch die einzelnen Finger, die Haut in den Zwischenräumen sowie die Daumen wäscht. Wenn Wasser und Seife fehlen oder nur schwierig zu erhalten sind, so kann man stattdessen ein geeignetes Desinfektionsmittel für die Hände benutzen.
Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?
Es ist wichtig, sich häufig die Hände mit Seife zu waschen – und die eigenen Augen, Nase oder Mund möglichst selten zu berühren. Denn das Virus wird auch übertragen, wenn Personen eine verunreinigte Oberfläche (etwa eine Türklinke, einen Tisch oder eine fremde Hand) berühren und die verseuchten Hände danach an die eigenen Augen, die Nase oder den Mund führen. Studien haben gezeigt, dass das Virus einige Stunden auf solchen Oberflächen überdauert und noch ansteckend sein kann. Wer husten oder niesen muss, sollte sich unbedingt Mund und Nase mit einem Wegwerftaschentuch bedecken – oder zur Not in die Armbeuge niesen. Wer in eine Region mit erhöhtem Expositionsrisiko reist oder dort lebt, sollte auf Händeschütteln oder Umarmungen zur Begrüssung verzichten und sich Menschen, die selbst Grippesymptome zeigen, nicht unnötig nähern (es sollte ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten werden). Zudem empfiehlt es sich, von der Schweiz Hygienemasken mitzunehmen (chirurgische Masken Typ II und IIR, im Detailhandel erhältlich). Welche Regionen von der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 betroffen sind, erläutert der aktuelle Situationsbericht des Bundesamts für Gesundheit.
