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Artikel-Schlagworte: „h1n1 kaserne“

Schweinegrippe in Churer Kaserne

Schwer getroffen hat die Schweinegrippe die Kaserne des Churer Waffenplatzes, in der insgesamt 75 von 324 Rekruten an Grippe erkrankt sein sollen. Bei insgesamt sechs getesteten Rekruten soll definitiv der H1N1-Erreger der Schweinegrippe festgestellt worden sein. Auch bei den übrigen Erkrankten wird die Schweinegrippe vermutet. Die an der Grippe erkranken Soldaten werden mittlerweile wohl in einem separaten Krankentrakt betreut. Wie das Bündner Tagblatt berichtete, sind seit gestern (04.11.2009) keine weiteren Ansteckungsfälle hinzugekommen.

Nachrichten.ch berichtete bereits am dritten November 2009 unter Berufung auf die schweizerische Nachrichtenagentur SDA von einer Ausgangssperre für die Soldaten der Kaserne. Den Rekruten sei es nicht mehr erlaubt, abends in die Stadt zu gehen. Unklar sei, so Nachrichten.ch weiter, ob die Ausgangssperre auch das Wochenende über andauern würde. Derweil berichtet der Südkurierer (05.11.2009), dass die Schweinegrippe Ende Oktober 2009 erstmals den „nationalen epidemischen Schwellenwert“ übertroffen habe. Dieser Wert wird bei durchschnittlich mindestens 48 Arztbesuchen pro 100.000 Einwohner wegen jeweils ein- und derselben Krankheit angesetzt. Nach Auskunft des Bündner Tagblatts gingen Ende Oktober 2009 insgesamt 64 Menschen pro 100.000 Einwohner der Schweiz wegen Schweinegrippe-Symptomen zum Arzt.

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