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Bald 1 Million Schweinegrippe infizierte!
Aus Brüssel wird gemeldet, dass die EU einen dramatischen Anstieg der Todesfälle, die durch das Schweinegrippe Virus verursacht werden, erwartet. Schon jetzt sind in Europa 24.200 Personen an Schweinegrippe erkrankt. Aber im Herbst, wenn die Bevölkerung besonders anfällig gegen Grippeviren ist, könnten es sehr viel mehr werden.
5.000 Schweizer könnten an der Schweinegrippe sterben
Experten gehen davon aus, dass spätestens im Herbst die Schweinegrippe zuschlagen wird und ein Drittel der gesamten Bevölkerung davon betroffen sein könnte.
Schockierendes Zahlenmaterial ist veröffentlicht. Es wird befürchtet, dass etwa ein bis zwei Millionen Schweizer im Herbst an der Schweinegrippe erkranken könnten und dabei etwa 5.000 Menschen ihr Leben verlieren werden. Damit sind die Folgen der Schweinegrippe mehr als fünfmal schlimmer als eine normale Grippewelle. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) warnt schon jetzt. Am stärksten betroffen würden die so genannten Risikogruppen. Zu denen alte und chronisch erkrankte Menschen gehören.
Schweinegrippevirus verbreitet sich mit einzigartiger Geschwindigkeit
Das erst im April in den USA entdeckte Schweinegrippevirus H1N1 hat innerhalb kürzester Zeit eine Pandemie ausgelöst, die inzwischen auch in Europa angekommen ist. In der Schweiz stieg Ende Juli die Zahl der laborbestätigten Schweinekrippefälle sprunghaft an. In Deutschland mussten sogar innerhalb eines einzigen Tages rund 500 neue Fälle registriert werden. Damit haben sich innerhalb von vier Monaten nach Bekanntwerden der ersten Schweinekrippefälle in Amerika schon 3349 Deutsche mit dem H1N1-Virus infiziert.
Neuinfektionen steigen schnell an
Bereits zu Beginn des Monats Juli hat die WHO zur Eile bei der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes gegen den Schweinegrippevirus aufgerufen, weil ein Rückgang der Neuinfektionen nicht in Sicht sei. Ihrer Ansicht nach ist die Schweinegrippe nicht zu stoppen und die Pharmahersteller müssten sich beeilen, ein wirksames Medikament zu entwickeln.
Tatsächlich erkranken in Europa immer mehr Menschen am H1N1 Virus, allein in Deutschland haben sich nur innerhalb eines Tages mehr als 600 Personen neu angesteckt.
Doppelinfektionen und deren Folgen
Ein neuer und nicht ungefährlicher Grippevirus reist seit geraumer Zeit problemlos um den Globus und lässt sich nicht aufhalten. Dabei beschäftigen die Schweinegrippe und damit verbundene, schwerwiegende Risiken viele Forscher und Mediziner nicht erst seit heute. Zwar verläuft diese Krankheit im Allgemeinen nicht so schwer wie anfänglich befürchtet, trotzdem kann es bei einer Doppelinfektion zu einem schweren, gefährlichen Krankheitsverlauf kommen.
Erster Schweinegrippe Toter auf Mallorca
Eine 33jährige Nigerianerin ist auf der spanischen Ferieninsel Mallorca an der Schweinegrippe gestorben. Mallorca gilt gerade in der Hochsaison als eines der beliebtesten Reiseziele für Schweizer Mittelmeerurlauber. Kein Grund zur Panik, doch Grund genug für einen kurzen Leitfaden, der erklärt, was Sie über die Mexikogrippe wissen sollten.
Worum geht es? Bei der Mexikogrippe oder fälschlicherweise als Schweinegrippe bezeichneten Erkrankung beim Menschen geht es sich um eine Infektion mit Influenza-A-Viren vom Subtyp H1N1. Im April 2009 tuachte er erstmals in Mexiko und den Vereinigten Staaten auf. Diese grippeartige Erkrankung des Menschen wird von einem neuen, mutierten Virus ausgelöst, das vom Schweinevirus abstammt.
H1N1-Viren überleben auf Banknoten bis zu zwei Wochen
Seit Wochen hält der H1N1-Virus, der sogenannte Schweinegrippen-Erreger, die ganze Welt in Atem. Bisher sind die größten Befürchtungen einer weltweiten Pandemie Gott sei Dank nicht Realität geworden, jedoch ist die Angst vor einer Massenansteckung mit dem gefährlichen Virus weiterhin hoch.
Als besonders gefährlich werden bei einer Virus-Pandemie Orte und Plätze angesehen, an denen sich besonders viele Menschen versammeln und es somit zu einer raschen und massenhaften Übertragung kommen kann.
Nun haben Forscher in der Schweiz ein weiteres gefährliches Übertragungsrisiko ausfindig machen können: Banknoten können als gefährliche Virenmutterschiffe fungieren. Das Brisante daran ist, dass nichts so schnell die Runde macht und durch die gesamte Gesellschaft gereicht wird, wie Bargeld.
Werden Flugpassagiere informiert, wenn auf einem Flug eine Person mit pandemischer Grippe (H1N1) 2009 mitgereist ist?
Ab dem 9. Juli verzichtet das Bundesamt für Gesundheit darauf, Mitreisende darüber zu orientieren, dass ein bestätigter A(H1N1)-Fall an Bord war. Der Grund dafür liegt darin, dass das Risiko, sich anzustecken im Flugzeug nicht mehr viel grösser ist als anderswo. Somit rechtfertigt es sich, auf die Rückverfolgung der Reisenden zu verzichten. Reisende werden bei der Ankunft in die Schweiz mittels einer Ansage über die wichtigsten Verhaltensregeln bezüglich der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 informiert. Wichtig ist, dass Passagiere, die in einer Maschine aus einer Region mit erhöhtem Expositionsrisiko sassen, ihren Gesundheitszustand aufmerksam beobachten. Sobald sie Grippesymptome verspüren, sollen sie zu Hause oder im Hotelzimmer bleiben; dies nicht nur bis zum vollständigen Abklingen der Symptome, sondern einen Tag darüber hinaus. Grippepatienten aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko sollen zudem telefonisch einen Arzt/eine Ärztin kontaktieren. Dem Arzt ist die Situation – inklusive Flugreise – zu schildern.
Gibt es bei der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 besonders gefährdete Personen?
Über die Verteilung der Fälle auf bestimmte Altersgruppen kann bislang noch wenig gesagt werden. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass an der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 Menschen aus jeder AIterskategorie erkranken können. Besonders häufig betroffen sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Nach bisherigen Erkenntnissen besteht ein erhöhtes Komplikationsrisiko bei:
- Personen mit chronischen Krankheiten (vor allem mit Atemwegs- oder Herzkreislauferkrankungen, mit Stoffwechsel- oder Nierenleiden);
- schwangeren Frauen
- Kleinkindern
Wie gefährlich ist die Schweinegrippe (h1n1)?
Beim A(H1N1)-Virus handelt es sich um ein neuartiges Virus: Das Immunsystem der meisten Menschen wurde noch nie mit diesem Viren konfrontiert und bietet keinen Schutz gegen die Erkrankung. Eine Pandemiewelle könnte deshalb bis zu fünfmal mehr Kranke verursachen als eine saisonale Grippe. Zurzeit lässt sich über die Gefährlichkeit der Krankheit noch wenig aussagen. Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass die pandemische Grippe (H1N1) 2009 bei den meisten Erkrankten milde bis mittelschwere Symptome verursacht – vergleichbar mit jenen einer saisonalen Grippe – häufig gesunden die Patienten ohne Behandlung. Doch in Amerika wie auch in Europa sind Menschen an der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 gestorben – gerade auch junge Menschen. Oft litten sie an chronischen Krankheiten, teilweise waren sei jedoch zuvor gesund. Ein erhöhtes Komplikationsrisiko scheint bei Personen mit chronischen Krankheiten, bei Schwangeren und Kleinkindern zu bestehen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die nationalen Gesundheitsbehörden von betroffenen Ländern sammeln laufend Daten über die Krankheit und werten sie aus.
