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Archiv für die Kategorie „Schweiz“

Mit Schutzmasken zur Bank und Post?

Mit einer flächendeckenden Ausbreitung der Schweinegrippe wird im Herbst gerechnet, doch was kommt da eigentlich auf die Menschen zu? Tagtäglich gehen wir einkaufen oder müssen zur Bank, egal ob Schweinegrippe grassiert. Die großen Unternehmen wie ABB, UBS, Nestle und Credit Suisse müssen sich entsprechend rüsten und bestätigen auf Anfragen, das sie Pläne für den Fall einer Pandemie haben.

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Kein Arztzeugnis bei Schweinegrippe?

Zwischenzeitlich rollte eine Pandemie der Schweinegrippe auf die Schweiz zu. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits über 500 Personen an der Schweinegrippe erkrankt. Eine Pandemie ist eine Infektionskrankheit, die sich länder- und kontinentübergreifend ausbreitet. Ihr Auftretungsgebiet ist nicht örtlich beschränkt.

Das Grippevirus H1N1 bringt unter anderem juristische Probleme mit sich. Es stellt sich die Frage, ob Angestellte ihrem Arbeitgeber das nach 3 Tagen übliche Arztzeugnis abgeben müssen oder nicht. Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Wenn man mehrere Grippesymptome wie Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen verspürt, sollte man zu Hause bleiben, meint das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Somit kann ein weiteres verbreiten der Krankheit unterbunden werden. Das BAG ist ebenfalls der Meinung, dass man sich bei einer Grippeerkrankung zu Hause erst vollständig auskuriere soll und noch mindestens 1 Tag nach abklingen der Symptome abwarten soll. Erst dann soll man seine Arbeit oder den Alltag wieder beginnen.

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Kritiker warnen vor Schweinegrippe Massenimpfung

Während Impfexperten am Liebsten die gesamte Bevölkerung gegen die Schweinegrippe impfen lassen wollen, finden Gegner von Impfungen das verantwortungslos. Hans Binz, Vizepräsident der eidgenössischen Impfkommission möchte eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent erreiche, um die Schweinegrippe zu bekämpfen und verweist dabei auf die Personen, die sich selbst nicht schützen können.

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Keine Gefahr für die Street Parade in Zürich

Bei der diesjährigen Züricher Street Parade, besteht kein größeres Risiko an der Schweinegrippe zu erkranken.

Bei der am 08. August stattfindenden Street Parade in Zürich, besteht nach Aussagen von kantonalen Behörden und zahlreichen Zürcher Ärzten, keine größere Ansteckungsgefahr für Schweinegrippe, als im ganz normalen Alltag auch. Auch die Sprecherin der Gesundheitsdirektion sagte, ”wir sind weit davon entfernt, die Street Parade abzusagen” und verwies damit auf die Lagebeurteilung des Bundes, wonach die Schweinegrippe die Schweiz noch nicht im Griff habe.

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5.000 Schweizer könnten an der Schweinegrippe sterben

Experten gehen davon aus, dass spätestens im Herbst die Schweinegrippe zuschlagen wird und ein Drittel der gesamten Bevölkerung davon betroffen sein könnte.

Schockierendes Zahlenmaterial ist veröffentlicht. Es wird befürchtet, dass etwa ein bis zwei Millionen Schweizer im Herbst an der Schweinegrippe erkranken könnten und dabei etwa 5.000 Menschen ihr Leben verlieren werden. Damit sind die Folgen der Schweinegrippe mehr als fünfmal schlimmer als eine normale Grippewelle. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) warnt schon jetzt. Am stärksten betroffen würden die so genannten Risikogruppen. Zu denen alte und chronisch erkrankte Menschen gehören.

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Kampf gegen die Schweinegrippe mit Beat Schlatter

Das neue Motto einer Informationsaktion des Bundes lautet „Die Pandemie kommt – und das ist kein Witz“. Durch das BAG wird die Information der Bevölkerung über die Schweinegrippe verstärkt. In Fernsehspots und im Internet wird unter der Überschrift „gemeinsam gegen die Grippe“ informiert und aufgeklärt und Swissmedic veröffentlicht spezielle Empfehlungen für die Verhaltensweisen der Schwangeren und Kleinkinder, die nicht mit Tamiflu behandelt werden sollten.

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Tamiflu ab Samstag kassenpflichtig

Wie die „SonntagsZeitung“ berichtete, wird das Grippemittel Tamiflu ab dem 01. August 2009 kassenpflichtig. Das BAG hat mittlerweile den Zeitungsbericht bestätigt. Ebenso sollen auch die Kosten für die erwartete Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe von den Kassen übernommen werden. Befürchtungen, dass sich das auf die Höhe der zuzahlenden Prämien auswirken könnte, hat Santesuisse zurückgewiesen.

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Schweinegrippe-Quarantäne ohne Lohn bei der Visana

Die Visana, die zu den größten Krankenkassen gehört, ist im Umgang mit ihren Angestellten wenig zimperlich. Wer in Länder reist, die als risikobehaftet für Schweinegrippe eingestuft wurden, muss im Anschluss eine Woche Zwangsurlaub nehmen und auf seinen Lohn in dieser Zeit verzichten. Die 1.500 Angestellten können in den Ferien nicht mehr in die Karibik, nach Thailand, Australien, Spanien oder Großbritannien reisen, ohne dafür mit der harten Strafe von einer Woche Zwangsurlaub rechnen zu müssen. Insgesamt 40 Länder stehen auf der Liste.

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Japaner meiden Schweiz wegen Schweinegrippe

zuerichDie japanischen Touristen reagieren seit eh und je sehr sensible auf Veränderungen, so auch jetzt. Abgesehen vom Umsatzeinbruch wegen der Wirtschaftskrise muss die Schweizer Tourismusbranche nun weitere Rückgänge im Tourismus wegen der Schweinegrippe hinnehmen. Besonders die ausführliche Berichterstattung über viele Erkrankungen hat zu zahlreichen Annullierungen von japanischen Reisegruppen geführt. Aufgrund neuer Zahlen von Schweiz Tourismus beläuft sich der Einbruch bei 15 Prozent.

Der Direktor von Schweiz Tourismus, Jürgen Schmid, teilte in einem Interview mit, dass die Buchungszahlen bis Mai noch recht gut waren, es war lediglich ein geringer Rückgang zu verzeichnen. Dann wurden die ersten Erkrankungen von Schweinegrippe auch in der Schweiz bekannt und die Zahlen brachen dramatisch ein.

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Schweinegrippe: Bereits 241 Personen sind in der Schweiz mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert.

Die Zahl der registrierten Schweinegrippe-Infektionen ist auf 241 angestiegen. Dem Bericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zufolge, wurden am vergangenen Freitag 21 neue Fälle von Schweinegrippe durch ein Labor bestätigt.

Innerhalb der Schweiz erkrankten bisher 42 Personen an der Schweinegrippe. Der überwiegende Teil der Erkrankten steckte sich bei Reisen ins Ausland an. In den Kantonen Wallis und Genf traten an zwei Schulen vermehrt Schweinegrippe-Infektionen auf. Ebenso zeigten in den Kantonen Bern und Waadt zahlreiche Teilnehmer eines Sommerlagers Symptome einer H1N1-Erkrankung. Inzwischen wurde bestätigt, dass in Bern sieben Personen an der Schweinegrippe erkrankt sind. In der Waadt wurde bislang erst eine Erkrankung bestätigt. Weitere Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.

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