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Jetzt kommt Maskenzwang für Impfmuffel!
Das Pflegeperson und die Krankenschwestern sind nachweislich schwere Impfmuffel.
Das ist schon seit längerer Zeit bekannt von ähnlichen Impfungen wie der Schweinegrippe Impfung. Gerade jetzt in Zeiten von H1N1 ist das offenbar nicht anders. Nur 25 Prozent der Pflegenden sollen derzeit gegen die Schweinegrippe geimpft sein.
Müssen sich nun Angestellte im Gesundheitsbereich auf Zwangsmassnahmen einstellen? Fackt ist, es ist vom Gesetz her heute absolut unmöglich, eine Person zu einer Impfung zu zwingen. Das gilt auch für das gesamte Gesundheitspersonal. Dazu kann niemand ohne ausdrücklichen Wunsch gezwungen werden. Rein juristisch gesehen gilt eine Spritze gar als Körperverletzung, also ist an Zwangsmassnahmen nicht zu denken.
Fazit: Tatenlos zusehen müssen weder Spitäler noch andere Gesundheitszentren. Es gibt z.B. die Möglichkeit dem Personal vorzuschreiben während einer solchen Zeit mit einem hohen Risiko sich zu infizieren Schutzmasken zu tragen! Schutzmasken sind 100% sinnvoll und in keiner Art und Weise Gesundheitsschädigend oder mit Nachwirkungen verbunden.
Deshalb gilt, wer sich und andere schützen will muss nicht zwingend an eine Impfung sondern trägt sicher und schützend Schutzmasken!
Impfaktion in der Schweiz — und wer wird jetzt geimpft?
Am vergangenen Freitag ging es durch die Medien. „Risikopatient bekommt in Schwyz keine Impfung“ titelte etwa die Internetseite der Tagesschau des Schweizer Fernsehens mit Bezug auf die Sendung „Schweiz aktuell“. Berichtet wurde vom 53-jährigen Joseph Schalch. Aufgrund einer durch eine Leukämie bedingte Transplantation von Knochenmark gehört er zu einer Risikogruppe und wäre damit eine der Personen, die als erstes durch eine Impfung geschützt werden sollen. Aber bei der Suche nach einer Gelegenheit, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, erlebte er eine Odyssee. Das Universitätsspital Zürich bescheinigte ihm, zu einer Risikogruppe zu gehören, hielt für ihn aber keinen Impfstoff parat. Der Schwyzer Kantonsarzt verweist ihn zum Hausarzt, der zum Zeitpunkt von Schalchs Anfrage allerdings genauso wie die Uniklinik noch keinen Impfstoff besass. Das Spital Lachen, wo Josef Schalch ebenfalls anfragte, besass dagegen Impfstoff, allerdings nur fürs eigene Personal.
Generell sind die Regelungen rund ums Impfen zum jetzigen Zeitpunkt von Kanton zu Kanton unterschiedlich. So berichtete die Tagesschau des Schweizer Fernsehens am vergangenen Donnerstag, dass im Kanton Zug auch Impfwillige mit Kontakt zu Risikogruppen geimpft werden, während Zürich derzeit auch direkten Angehörigen der Risikogruppen die Impfung verweigert. Das Bundesamt für Gesundheit beurteilt das Vorgehen in Zug skeptisch, da es nicht den aktuellen Empfehlungen zur Impfung entspricht. Zug kann aber an seinen Regelungen festhalten. Ob man nun zum jetzigen Zeitpunkt bei Interesse gegen die Schweinegrippe geimpft wird oder nicht, ist und bleibt also zumindest vorerst auch eine Frage des Wohnorts.
Worst-Case-Szenario mit 7.700 Toten
Laut Pandemieplan des Schweizer Bundesamts für Gesundheit könnte es in der Schweiz durch die Schweinegrippe zu jeweils 100 Todesopfern auf 100.000 Schweizer kommen. Das wären dann insgesamt 7.700 Schweinegrippeopfer in der Schweiz. Normale Grippewellen fordern pro Jahr etwa 400 bis 1.000 Tote. Die grösste Zahl an Schweinegrippe-Opfern hätte den Hochrechnungen zufolge Zürich mit 1.300 Toten zu beklagen, gefolgt von Bern mit 1.000 Toten. Auf Nachfrage der Zeitung Blick.ch relativierte der Leiter des Pandemieplans Professor Werner Wunderli die Zahlen für die Schweinegrippe jedoch. Es handele sich bei den Prognosen um Worst-Case-Szenarien. Man habe ihnen die Annahme einer komplett ungeimpften Bevölkerung zugrunde gelegt.
Wunderli sprach sich in Blick.ch deshalb nochmals vehement für die Schweinegrippe-Impfung aus. Wie sehr die Impfaktionen die Schweinegrippe in der Schweiz eindämmen, hänge — so Wunderli — von der Anzahl derer ab, die sich impfen lassen. Liesse sich jeder zweite Schweizer impfen, könnte die Schweinegrippe zumindest gebremst werden, so Wunderli. Läge die Impfrate bei 80%, rechnet er damit, dass sich die Ausbreitung der Krankheit verhindern lässt. Diesen Zahlen stehen derzeit etwa nur 20% der Schweizer gegenüber, die sich tatsächlich impfen lassen möchten. Insgesamt sind, so die Zeitung Blick.ch, 2009 bisher 800 Menschen in ganz Europa an der Schweinegrippe gestorben.
Massenimpfung — Test in Bern
130.000 Impfungen in nur 14 Tagen. So sieht die Aufgabe aus, wenn alle Einwohner der Stadt Bern aufgrund einer sich schnell ausbreitenden gefährlichen Krankheit geimpft werden müssen. Solch eine Aktion wurde jetzt im Kleinen getestet. Der Zeitpunkt des Tests liegt laut Martin Tschumi, dem Bereichsleiter des städtischen Katastrophenschutzes, nur zufällig in der Phase beginnender Impfaktionen gegen die Schweinegrippe.
Beim aktuellen Versuch wurden innerhalb von vier Stunden insgesamt 480 Rekruten der Rekrutenschule in Thun gegen Zeckenbisse geimpft. Der Impfstoff soll gegen die durch Zeckenbisse übertragbaren Krankheiten Borreliose (Lyme-Krankheit) und Meningoenzephalitis (Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute) vorbeugen. Ort der Impfaktion waren vier extra aufgestellte so genannte Impfkojen im Berner Schulhaus Spitalacker. Beim Test ging es darum, die Abläufe einer Impfaktion mit zeitlichem Druck zu prüfen und zu optimieren. Pläne für Massenimpfungen würden seit 2003 bestehen, betonte Martin Tschumi gegenüber der Zeitung „Der Bund“, und distanzierte sich damit nochmals von Vermutungen, die Impfaktion könne mit der aktuellen Schweinegrippe zusammenhängen.
Im Fall einer gefährlichen Infektionskrankheit gäbe es — so die Zeitung „Der Bund“ — fünf Berner Impf-Standorte. Sie lägen in den Schulen Bümpliz, Hochfeld, Manuel, Munzinger und Spitalacker und würden im Ernstfall jeweils drei bis fünf Impfkojen bieten, in denen Menschen geimpft würden. Ein Impfzwang sei, so Tschumi, auch im Ernstfall nicht geplant.
Verspätete Impfaktion — Zeltner sieht fehlende EU-Mitgliedschaft als Grund
Die Schweiz hat gegenüber ihren Nachbarstaaten bei der Impfaktion gegen die Schweinegrippe einen Rückstand von fast drei Wochen. Laut Aussage von Thomas Zeltner, dem Direktor des Bundesamts für Gesundheit, in einem Interview mit der Basler Zeitung liegt die Ursache dafür unter anderem im späten Zugang für Swissmedic zu den Daten der Europäischen Arzneimittelagentur. „Die Schweiz zahlt hier den Preis dafür, dass sie nicht in der EU ist“, sagte Zeltner gegenüber der Basler Zeitung und möchte für die Zukunft eine Vereinbarung mit der Europäischen Union erzielen, um einen schnelleren Zugriff auf die Daten zu ermöglichen.
Solothurn hat bereits am vergangenen Wochenende mit der Impfaktion begonnen. Nach Aussage von Thomas Zeltner habe nichts gegen diese vorgezogene Aktion gesprochen, auch wenn für manch einen dadurch der Eindruck eines Chaos entstanden ist. Der Kanton Thurgau begann gestern mit seiner Impfaktion. Seit heute Morgen sind — so Thomas Zeltner — alle Kantone im Besitz des Impfstoffes, sodass sie spätestens am 16. November mit ihrer Impfaktion beginnen könnten. Den Vorwurf einer mangelhaften Koordination zwischen Bund und Kantonen in der Schweiz wies der Direktor des Bundesamts für Gesundheit in der Basler Zeitung zurück.
Schweinegrippe greift in der Schweiz weiter um sich
Mehr als 6.000 Menschen sind nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation WHO mittlerweile weltweit an der Schweinegrippe gestorben. 4.400 dieser Todesfälle gab es in Nord- und Mittelamerika. In der Schweiz hat die Krankheit bisher noch keine katastrophalen Auswirkungen, aber auch hier ist sie weiter auf dem Vormarsch. So gab es nach Angaben der Basler Zeitung vom sechsten November 2009 im Verlauf von sieben Tagen insgesamt 128 bestätigte Schweinegrippe-Fälle allein im Kanton Genf. Die Grenze zur Epidemie wurde erstmals überschritten. 50 Prozent der Erkrankten sind unter 16 Jahre alt.
Der Schweizer Tages Anzeiger meldete derweil allein für den sechsten November 2009 insgesamt fünfzig neue Verdachtsfälle in der Stadt Zürich und berief sich dabei auf den Leiter des Schulgesundheitsdienstes der Stadt Zürich, Daniel Frey. Insgesamt wurde der H1N1-Virus in sieben Fällen nachgewiesen. Die Zahl der Tests wurde gering gehalten; man rechnet jedoch auch in der Mehrzahl der anderen Verdachtsfälle mit der Schweinegrippe. Frey glaubt an eine vorübergehend abflauende Ansteckungsrate am jetzigen Wochenende, da sich das Virus in dieser Zeit nicht innerhalb einer Klasse verbreiten kann. Mit einer dauerhaften Entspannung der Situation sei das nicht gleichzusetzen. Etwas entspannt hat sich scheinbar die Situation in Chur. Auf dem dortigen Waffenplatz sollen sich nun nur noch 27 Rekruten in der Krankenabteilung befinden. Für die gesunden Rekruten, deren Zahl bei knapp 300 liegen soll, gibt’s ab Samstag Urlaub.
Impfstoff-Freigabe und Impfen — kontroverse Diskussionen
Wissenschaftler wie der Immunologe Beda Stadler kritisieren die schweizerische Zulassungsstelle für Arzneimittel und werfen ihr bürokratisches Gehabe vor. Stadler ist nicht der einzige Kritiker an der Institution. Tatsächlich gab es etwa für den Wirkstoff Pandemrix in der EU bereits im Mai einen Antrag auf Zulassung, während dieser Antrag in der Schweiz erst im August lief. Nach Angaben der Swissmedic-Präsidentin Christine Beerli gegenüber der Basler Zeitung habe ihre Organisation jedoch einfach mehr zu prüfen gehabt. Die damalige Entwicklung der Krankheit in der Schweiz habe zudem eine Verkürzung des Verfahrens nicht notwendig gemacht. Kritiker wie Stadler lassen diese Einwände wohl eher nicht gelten. Sie äussern auch Unverständnis gegenüber der Tatsache, dass der neue Novartis-Impfstoff Celtura in Deutschland bereits zugelassen ist, nicht jedoch in der Schweiz. Celtura ist ein Impfstoff, der nicht auf der Basis von in Eiern gezüchteten Viren produziert wird und daher auch für Menschen mit Eiweiss-Allergie geeignet ist.
Derweil mehren sich in der Schweiz auch Stimmen, die sich komplett gegen die Impfaktion aussprechen. So verweist der Schweizerische Verein Homöopathischer Ärzte (SVHA) auf den bisherigen harmlosen Verlauf der Schweinegrippe und hält die Wirkungsverstärker in den zugelassenen Impfstoffen Focetria und Pandemrix für problematisch, da sie aus Sicht des Vereins zu heftigen Nebenwirkungen führen können. Zu den klassischen Impfverweigerern gehört laut Marc Müller, dem Präsidenten des Berufsverbandes der Haus- und Kinderärzte, das schweizerische Pflegepersonal. Müller nannte diese Gruppe in der Basler Zeitung „traditionell impfresistent“, obwohl Pfleger und Krankenschwestern eine Risikogruppe bilden.
Impfbereitschaft in der Schweiz ist eher gering
Nur 15% aller Schweizer denken im Moment daran, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Das berichtet die Zeitung „Südkurier“ in ihrer Ausgabe vom fünften November 2009 unter Berufung auf eine nicht näher bezeichnete Umfrage. Befürchtet wird jetzt ein Misserfolg der schweizerischen Impfaktion. Nach Daniel Koch, dem beim Bundesamt für Gesundheit für diese Impfaktion zuständigen Beamten, unterschätzen die Menschen die von der Schweinegrippe ausgehenden Gefahren. Dabei hatte es im Juli bereits eine erste Welle von Erkrankungen mit etwa 1.400 Schweinegrippe-Kranken in der Schweiz gegeben. „Die Grippe kommt so sicher wie das Amen in der Kirche“, wird Koch im Südkurier zitiert.
Jüngsten Berechnungen des Bundesamtes für Gesundheit zufolge, wird die Schweinegrippe 15% bis 35% der schweizerischen Bevölkerung treffen. Gerechnet wird mit bis zu 2.000 Fällen, bei denen ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Die Anzahl der aufgrund der Schweinegrippe notwendig werdenden Arztbesuche soll bei einer Zahl zwischen 300.000 und 500.000 liegen. Die schweizerische Impfaktion gegen die Schweinegrippe beginnt am 16. November. Swissmedic, das Schweizer Heilmittel-Institut, hat neben dem Impfstoff Pandemrix einen weiteren Impfstoff freigegeben, der speziell für Kinder und Schwangere dienen soll und ohne Wirkstoffverstärker auskommt.
Stadt Zürich — drei Schulen mit Verdacht auf Schweinegrippe
Drei Schulen der Stadt Zürich haben bisher Schweinegrippe-Fälle gemeldet. Das teilte der Direktor der Stadtzürcher Schulgesundheitsdienste, Daniel Frey, am gestrigen Tag der nationalen schweizerischen Nachrichtenagentur SDA mit. Insgesamt gab es dreissig Verdachtsfälle und sechs Fälle, in denen der H1N1-Virus der Schweinegrippe nachgewiesen wurde. Besonders schwer getroffen hat es anscheinend das Schulhaus Looren (Zürich-Witikon). Hier sollen eine zweite Primarschulklasse und ein Kindergarten geschlossen worden sein. Von insgesamt 20 gemutmassten Infektionen wurden jeweils zwei in jeder der beiden Gruppen bestätigt. Felix Dinkelmann vom Schulärztlichen Dienst des Kantons Zürich berichtete der Zeitung Blick von bis zu vierzig Kindern aus vier Klassen, die wegen des Verdachts auf Schweinegrippe nach Hause geschickt wurden. Wie viele Verdachtsmomente sich schliesslich als tatsächliche Schweinegrippe-Fälle herausgestellt hatten, vermochte er nicht zu sagen. Flächendeckende Schulschliessungen seien bisher allerdings nicht im Kanton vorgesehen. Erst im Juni 2009 war der erste Fall von Schweinegrippe im Kanton Zürich bekannt geworden. Betroffen war eine Frau, bei der der Virus nach einem USA-Aufenthalt nachgewiesen werden konnte. Damals gab es nach Informationen der Zeitung Blick insgesamt elf Fälle von Schweinegrippe in der Schweiz.
In Basel kämpft Mutter mit dem Tod
Eine junge Mutter, deren Baby es gut geht, ringt im Unispital Basel nach der Geburt ihres Kindes mit dem Tod. Sie hat eine durch H1N1 ausgelöste Lungenentzündung.
In Zukunft will das Bundesamt für Gesundheit nur noch schwere Fälle von Schweinegrippe zählen. Zu diesen zählt auch der einer jungen Mutter, die akut in Lebensgefahr schwebt. Seit nun schon 13 Tagen liegt sie auf der Intensivstation des Baseler Spitals in einem künstlichen Tiefschlaf. Ein Sprecher des Spitals bestätigte dem TV-Magazin “Schweiz Aktuell” die Informationen.
