Archiv für die Kategorie „Allgemeine Infos“
Jetzt kommt Maskenzwang für Impfmuffel!
Das Pflegeperson und die Krankenschwestern sind nachweislich schwere Impfmuffel.
Das ist schon seit längerer Zeit bekannt von ähnlichen Impfungen wie der Schweinegrippe Impfung. Gerade jetzt in Zeiten von H1N1 ist das offenbar nicht anders. Nur 25 Prozent der Pflegenden sollen derzeit gegen die Schweinegrippe geimpft sein.
Müssen sich nun Angestellte im Gesundheitsbereich auf Zwangsmassnahmen einstellen? Fackt ist, es ist vom Gesetz her heute absolut unmöglich, eine Person zu einer Impfung zu zwingen. Das gilt auch für das gesamte Gesundheitspersonal. Dazu kann niemand ohne ausdrücklichen Wunsch gezwungen werden. Rein juristisch gesehen gilt eine Spritze gar als Körperverletzung, also ist an Zwangsmassnahmen nicht zu denken.
Fazit: Tatenlos zusehen müssen weder Spitäler noch andere Gesundheitszentren. Es gibt z.B. die Möglichkeit dem Personal vorzuschreiben während einer solchen Zeit mit einem hohen Risiko sich zu infizieren Schutzmasken zu tragen! Schutzmasken sind 100% sinnvoll und in keiner Art und Weise Gesundheitsschädigend oder mit Nachwirkungen verbunden.
Deshalb gilt, wer sich und andere schützen will muss nicht zwingend an eine Impfung sondern trägt sicher und schützend Schutzmasken!
Pandemrix, Focetria und Celtura — drei Impfstoffe im Kurz-Vergleich
Celtura heisst der dritte in der Schweiz zugelassene Impfstoff gegen die Schweinegrippe. Er kann jetzt neben den bereits zugelassenen Impfstoffen Pandemrix und Focetria für Impfaktionen verwendet werden. Alle drei Impfstoffe basieren auf winzigen Teilen von H1N1-Virenhüllen, aus denen die für den Impfstoff verwendeten Viren gezüchtet werden. Sie zählen damit zu den so genannten Teilpartikel-Impfstoffen. Ihnen gegenüber stehen Impfstoffe wie Celvapan, bei denen komplette Virenhüllen für die Züchtung der bei der Impfung verwendeten Viren genutzt werden. Im Prinzip geschieht beim Impfen stets dasselbe: Virenteile oder abgeschwächte Viren werden in den Körper injiziert, sodass der Körper angeregt wird, Antikörper gegen das Virus zu bilden. Falls später echte Viren in den Körper gelangen, ist der Körper dann schneller in der Lage, die Viren wirksam anzugreifen.
Alle drei nun in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe sind Impfstoffe mit Adjuvantien (Wirkungsverstärkern). Die sollen das Immunsystem reizen und anregen und so eine Impfung mit weniger Impfstoff ermöglichen. Wirkungsverstärker stehen teils jedoch in der Kritik, weil sie möglicherweise die Nebenwirkungen einer Impfung steigern. Der wesentliche Unterschied zwischen Pandemrix und Focetria auf der einen und Celtura auf der anderen Seite liegt in der Art und Weise, wie die benötigten Viren gezüchtet werden. Sowohl bei Pandemrix als auch bei Focetria werden die benötigten Viren in Hühnereiern gezüchtet. Das bedeutet, dass etwa Menschen mit einer Eiweiss-Allergie auf diese Impfstoffe verzichten sollten. Celtura ist dagegen ein Impfstoff, dessen Wirkstoff auf Zellkulturen gezüchtet wird und der damit auch für Eiweiss-Allergiker geeignet ist.
Schweingrippe für Cabanas, Quarantäne für Klose
Seit gestern ist es publik: Ricardo Cabanas vom Grasshopper Club Zürich hat die Schweinegrippe und konnte deshalb nicht am Spiel gegen Bellinzona teilnehmen. Nach Angaben in der Online-Ausgabe von „20 Minuten“ befindet sich die Krankheit beim Spieler aber bereits wieder auf dem Rückzug. So soll Cabanas, falls nichts dazwischenkommt, am Ende der Woche wieder trainieren. Voraussetzung dafür ist eine komplette Beschwerde- und Symptomfreiheit des Spielers. Die Physiotherapeuten des Vereins wurden derweil aufgefordert, besonderes Augenmerk auf mögliche Grippe-Symptome bei anderen Spielern zu richten. Insgesamt bleiben die Grasshoppers jedoch gelassen. Ob die Spieler gegen die Schweinegrippe geimpft werden, werde entschieden, sobald der Impfstoff in der Schweiz zur Verfügung stehe. Eine Impfung gegen die normale saisonale Grippe fand bei den Grasshoppers bereits statt. In Quarantäne befindet sich derzeit der deutsche Fussballer Miroslav Klose vom FC Bayern München und das, obwohl er selbst gar nicht an der Schweinegrippe erkrankt ist. Da die Krankheit aber bei seinen beiden Söhnen festgestellt wurde, wurden er, seine Frau und seine beiden Söhne isoliert. Bereits im Sommer hatte die Schweinegrippe den bekannten Schweizer Eiskunstläufer Stephan Lambiel in Japan erwischt. Vitamine sollen ihm damals wieder auf die Beine geholfen haben.
Aargau impft gegen die Schweinegrippe
Im Kanton Aargau haben die Impfaktionen gegen die Schweinegrippe begonnen. So bekam etwa das Kantonsspital Baden nach Informationen der Aargauer Zeitung am gestrigen Dienstag insgesamt 230 Dosen des Impfstoffs Pandemrix. Zu den ersten, denen der Impfstoff im Rahmen der Aargauer Impfaktion zur Verfügung steht, gehören all denjenigen, die Patientenkontakte haben: also Pfleger, Schwestern und Ärzte beiderlei Geschlechts. Für Kinder und Schwangere stünde der Impfstoff „Focetria“ zur Verfügung.
Die Verteilung der jetzigen Impfstoff-Lieferung wurde vom Kantonsärztlichen Dienst und vom Ärzteverband organisiert. Nach Angaben der Aargauer Zeitung haben Kinderärzte im Kanton jeweils 100 Dosen Focetria erhalten und Gynäkologen seien mit jeweils 80 Dosen versorgt worden. In den Kantonsspitälern Baden und Aarau stünden jeweils 1.500 und in den regionalen Spitälern jeweils 200 Dosen zur Verfügung. Insgesamt gelten die Vorräte für Kinder als knapp; zudem könnte es sein, dass Focetria nicht mehr nachgeliefert wird. Die Hoffnungen ruhen daher auf der Zulassung eines neuen, weiteren Impfstoffs. Beim Impfstoff Pandemrix für Erwachsene sieht die Verteilung im Kanton Aargau nach Aargauer Zeitung wie folgt aus: Hausärzte hätten siebzig Dosen bekommen, Spezialärzte zehn und alle Spitäler insgesamt 4.400 Dosen. Mit neuen Impfstoff-Lieferungen wird im Dezember gerechnet.
Angekommen ist die Schweinegrippe inzwischen in der Gemeinde Würenlingen im Kanton Aargau. Dort sollen etwa acht Schulkinder erkrankt sein. Das bestätigte der Schulleiter Erwin Egli gegenüber der Aargauer Zeitung.
Grippe-Trends analysieren mit Google
Google hat festgestellt, dass die Häufigkeit bestimmter Suchbegriffe Anhaltspunkt für die Häufigkeit von Grippeerkrankungen sein kann. Für Google Grippe-Trends werden Daten der Google-Suche gesammelt und ausgewertet. Auf Grundlage der Ergebnisse wird anschließend nahezu in Echtzeit die Häufigkeit von Grippeerkrankungen geschätzt.
Woche für Woche suchen Millionen von Nutzern auf der ganzen Welt online nach Informationen zum Thema Gesundheit. Erwartungsgemäß gibt es während der Grippezeit häufiger Suchanfragen zur Grippe und während des Pollenflugs mehr allergiebezogene Anfragen sowie im Sommer mehr Anfragen zum Thema Sonnenbrand. Sie können derartige Suchvolumenmuster mit Google Insights for Search genauer analysieren. Aber können Trends bei Suchanfragen tatsächlich als Basis für akkurate und zuverlässige Modelle von Phänomenen, die im echten Leben vorkommen, dienen?
Unsere Beobachtungen haben gezeigt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Suchanfragen zum Thema Grippe und der Anzahl der Personen mit Grippesymptomen gibt. Natürlich ist nicht jede Person, die nach dem Begriff “Grippe” sucht, tatsächlich krank, aber wenn man alle grippebezogenen Suchanfragen zusammenfasst, ergibt sich ein Muster. Wir haben die Anzahl der Suchanfragen mit den Ergebnissen traditioneller Grippeüberwachungssystemen verglichen und herausgefunden, dass bestimmte Suchanfragen besonders während der Grippezeit gestellt werden. Durch die Zählung dieser Suchanfragen können wir schätzen, wie häufig die Grippe in bestimmten Ländern und Regionen weltweit auftritt. Unsere Ergebnisse wurden in der Zeitschrift “Nature” veröffentlicht.
Schweinegrippe — zwischen Panikmache und Nüchternheit
Noch in der vergangenen Woche klang es so, als stünde die Ukraine aufgrund der Schweinegrippe kurz vor dem Ausnahmezustand. Anfang dieser Woche wurde alles relativiert. Viktor Juschchenko, Präsident des Landes, sprach mit einem Mal davon, dass die Krankheit in der Ukraine nicht schlimmer sei als anderswo und Regierungschefin Julia Timoschenko sprach davon, dass die Situation weniger schlimm sei als von Behörden und Medien dargestellt. Teils sei von hunderttausenden oder gar Millionen von erkrankten Menschen die Rede gewesen. Die konkreten Zahlen sehen wohl weitaus nüchterner aus: Nach Julia Timoschenko soll es derzeit in der Ukraine 32.448 Menschen geben, die an irgendeiner Form der Grippe erkrankt sind, und wohl nur 65 nachgewiesene Schweinegrippe-Fälle. An der Schweinegrippe seien bisher vierzehn Menschen in der Ukraine gestorben.
Die Situation in der Ukraine zeigt, wie sehr der Umgang mit Pandemien zwischen nüchterner Einschätzung und Panikmache pendelt. In Deutschland äusserte sich dazu etwa die Virologin Barbara Gärtner, ein Mitglied im Pandemie-Team des Robert-Koch-Instituts, im Interview mit der Saarbrücker Zeitung. Man schwanke derzeit zwischen „grosser Sorge und Gelassenheit“, sagte sie im Interview. Sie selbst habe im Sommer noch an die Harmlosigkeit der Schweinegrippe geglaubt, sei sich nun aber nicht mehr so sicher. Sie rät zur Impfung gegen die Krankheit.
Schweinegrippe in Churer Kaserne
Schwer getroffen hat die Schweinegrippe die Kaserne des Churer Waffenplatzes, in der insgesamt 75 von 324 Rekruten an Grippe erkrankt sein sollen. Bei insgesamt sechs getesteten Rekruten soll definitiv der H1N1-Erreger der Schweinegrippe festgestellt worden sein. Auch bei den übrigen Erkrankten wird die Schweinegrippe vermutet. Die an der Grippe erkranken Soldaten werden mittlerweile wohl in einem separaten Krankentrakt betreut. Wie das Bündner Tagblatt berichtete, sind seit gestern (04.11.2009) keine weiteren Ansteckungsfälle hinzugekommen.
Nachrichten.ch berichtete bereits am dritten November 2009 unter Berufung auf die schweizerische Nachrichtenagentur SDA von einer Ausgangssperre für die Soldaten der Kaserne. Den Rekruten sei es nicht mehr erlaubt, abends in die Stadt zu gehen. Unklar sei, so Nachrichten.ch weiter, ob die Ausgangssperre auch das Wochenende über andauern würde. Derweil berichtet der Südkurierer (05.11.2009), dass die Schweinegrippe Ende Oktober 2009 erstmals den „nationalen epidemischen Schwellenwert“ übertroffen habe. Dieser Wert wird bei durchschnittlich mindestens 48 Arztbesuchen pro 100.000 Einwohner wegen jeweils ein- und derselben Krankheit angesetzt. Nach Auskunft des Bündner Tagblatts gingen Ende Oktober 2009 insgesamt 64 Menschen pro 100.000 Einwohner der Schweiz wegen Schweinegrippe-Symptomen zum Arzt.
Schweinegrippe – Mobiliar verbietet Händedruck
Die Schweinegrippe breitet sich immer weiter aus: War sie gestern noch in dem einen Land, ist sie am nächsten Tag schon auf einen weiteren Staat übergesprungen, während sie sich gleichzeitig 300 Kilometer östlich zur lokalen Epidemie ausgeweitet hat.Um nun Mitarbeiter diverser Firmen vor dieser sich rasant verbreitenden Krankheit zu schützen, greift man auf immer neue Maßnahmen zurück. Bei Mobiliar zum Beispiel existiert neuerdings ein absolutes Händedruck-Verbot. Da die Mitarbeiter der Versicherung häufig in Kontakt mit Kunden kommen, ist ein erhöhtes Risiko einer Infektion vorhanden.
Infoflyer fordert Mitarbeiter auf
Am Dienstag wurde nun an alle Mitarbeiter von «Die Mobiliar» ein Infoflyer ausgeteilt, in dem die Belegschaft aufgefordert wird, das Händeschütteln gänzlich zu unterlassen. Dies gilt sowohl beim Kontakt mit Kunden als auch mit Mitarbeitern der Firma in den Büroräumen. Um einem möglichen negativen Bild seitens der Kunden über die Vertreter vorzubeugen, da sie deren Hände fortan nicht mehr schütteln dürfen, tragen alle Versicherungsagenten nun einen Button am Kragen, der zwei durchgestrichene Hände zeigt. Unter dem Bild ist das Wort „Sorry“ zu finden.
Schweinegrippe: ungewöhnlich schnelle Ausbreitung
Laut Angaben der WHO breitet sich, anders als bei anderen Virusinfektionen, der Schweinegrippevirus bedeutend schneller aus. Die Schweinegrippe geht ähnlich mit den Symptomen einer üblichen Grippe einher und äußert sich in Müdigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit und Husten. Zudem klagen einige Patienten auch über Übelkeit, Erbrechen, Halsschmerzen, Schnupfen und Durchfall. Endgültige Gewissheit kann jedoch nur eine Laboruntersuchung geben.
Die Inkubationszeit, das heißt der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbrechen der Krankheit, ist sehr kurz. Bei einigen Infizierten bricht die Krankheit bereits innerhalb von wenigen Stunden aus. Am häufigsten kommt die Krankheit innerhalb von drei Tagen zum Ausbruch. Eine Ansteckung ist während dieser Zeit bereits erfolgt, was darauf zurückzuführen ist, dass die Ausscheidung der Viren über die im Nasen-Rachen-Raum liegenden Schleimhäute verläuft. In der Regel dauert diese Ausscheidung etwa sieben Tage, wobei sie bei bereits geschwächten Menschen durchaus länger andauern kann.
Nach Informationen der WHO-Chefin Margaret Chan legt der als A/H1N1 bezeichnete Erreger in einem Zeitraum von einer Woche eine Strecke zurück. Andere Viren hingegen benötigen sechs Wochen, und so kommt Chan zu dem Ergebnis, dass die Verbreitung des Schweinegrippevirus unglaublich schnell vorangehe. Zudem sei besorgniserregend dass es laut Chan bei den Todesopfern um 40 Prozent junger und gesunder Erwachsener handele.
Neue Empfehlungen des Regionalbüros zur Überwachung humaner Influenza-Infektionen
Die neuen Empfehlungen enthalten praktische Anregungen zur Überwachung stationärer und ambulanter Fälle wie:
- Kriterien für die Auswahl der Überwachungspunkte;
- Formulare für die Erhebung von Epidemiologiedaten;
- Verfahren für die Entnahme, Prüfung, Lagerung und Versendung von Laborproben;
- Meldeschemata für wöchentliche und jährliche Datenübersichten;
- Hilfestellungen gegen die Pandemie.
Sie ergänzen die vorläufigen Empfehlungen der WHO zur Überwachung der Humaninfektion mit dem A(H1N1)-Virus, ersetzen diese aber nicht.
