Stadt Zürich — drei Schulen mit Verdacht auf Schweinegrippe
Drei Schulen der Stadt Zürich haben bisher Schweinegrippe-Fälle gemeldet. Das teilte der Direktor der Stadtzürcher Schulgesundheitsdienste, Daniel Frey, am gestrigen Tag der nationalen schweizerischen Nachrichtenagentur SDA mit. Insgesamt gab es dreissig Verdachtsfälle und sechs Fälle, in denen der H1N1-Virus der Schweinegrippe nachgewiesen wurde. Besonders schwer getroffen hat es anscheinend das Schulhaus Looren (Zürich-Witikon). Hier sollen eine zweite Primarschulklasse und ein Kindergarten geschlossen worden sein. Von insgesamt 20 gemutmassten Infektionen wurden jeweils zwei in jeder der beiden Gruppen bestätigt. Felix Dinkelmann vom Schulärztlichen Dienst des Kantons Zürich berichtete der Zeitung Blick von bis zu vierzig Kindern aus vier Klassen, die wegen des Verdachts auf Schweinegrippe nach Hause geschickt wurden. Wie viele Verdachtsmomente sich schliesslich als tatsächliche Schweinegrippe-Fälle herausgestellt hatten, vermochte er nicht zu sagen. Flächendeckende Schulschliessungen seien bisher allerdings nicht im Kanton vorgesehen. Erst im Juni 2009 war der erste Fall von Schweinegrippe im Kanton Zürich bekannt geworden. Betroffen war eine Frau, bei der der Virus nach einem USA-Aufenthalt nachgewiesen werden konnte. Damals gab es nach Informationen der Zeitung Blick insgesamt elf Fälle von Schweinegrippe in der Schweiz.

