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In Basel kämpft Mutter mit dem Tod

Eine junge Mutter, deren Baby es gut geht, ringt im Unispital Basel nach der Geburt ihres Kindes mit dem Tod. Sie hat eine durch H1N1 ausgelöste Lungenentzündung.

In Zukunft will das Bundesamt für Gesundheit nur noch schwere Fälle von Schweinegrippe zählen. Zu diesen zählt auch der einer jungen Mutter, die akut in Lebensgefahr schwebt. Seit nun schon 13 Tagen liegt sie auf der Intensivstation des Baseler Spitals in einem künstlichen Tiefschlaf. Ein Sprecher des Spitals bestätigte dem TV-Magazin “Schweiz Aktuell” die Informationen.

Die Mutter hat das Kind per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht und sich erst nach der Entbindung durch den Besuch eines nahen Verwandten angesteckt. Sie musste vom Bruderholz-Spital in das Unispital verlegt werden, weil sich ihr Gesundheitszustand rasant verschlechtert habe. Das Neugeborene indes ist gesund und wurde allem Anschein nach nicht infiziert.

Das Risiko für werdende Mütter ist um ein Vielfaches erhöht
Für Schwangere ist das Risiko auf Komplikationen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe vier Mal höher und das, daran zu sterben ist sogar 15 Mal so hoch. Das Immunsystem der Frauen ist durch die Schwangerschaft geschwächt, sodass es zu Frühgeburten und Infektionen kommen kann.

Die Präsidentin der eidgenössischen Kommission für Impffragen und Frauenärzte, Frau Claire-Anne Siegrist hat sogar dazu geraten, in diesen Zeiten besser gar nicht erst schwanger zu werden. Auf jeden Fall rät sie allen werdenden Müttern dazu, sich impfen zu lassen, sobald der Impfstoff bereitsteht. Noch arbeiten die Pharmafirmen mit Hochdruck daran, den Stoff zu entwicklen und zu testen. Bis dahin müssen Schwangere besonders vorsichtig sein. Sie sollten Menschenansammlungen meiden, keinen Kontakt zu Erkrankten aufnehmen und sich noch häufiger die Hände waschen. Das ist alles, was derzeit vorbeugend getan werden kann.

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