Mit Schutzmasken zur Bank und Post?
Mit einer flächendeckenden Ausbreitung der Schweinegrippe wird im Herbst gerechnet, doch was kommt da eigentlich auf die Menschen zu? Tagtäglich gehen wir einkaufen oder müssen zur Bank, egal ob Schweinegrippe grassiert. Die großen Unternehmen wie ABB, UBS, Nestle und Credit Suisse müssen sich entsprechend rüsten und bestätigen auf Anfragen, das sie Pläne für den Fall einer Pandemie haben.
Gerade in den großen Unternehmen, in denen Zehntausende Mitarbeiter beschäftigt sind, kann sich die Schweinegrippe rasant ausbreiten. Die UBS stellt ihren Mitarbeitern spezielle Pandemie-Sets zur Verfügung, in denen Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel, ein Fieberthermometer und ein Medikament enthalten sind. Wunderbar für die Angestellten ohne direkten Kundenkontakt, aber was wird in den Schalterhallen der Bankfilialen. Die Kunden mit Atemschutzmasken könnten Bankräubern ähneln und da kann es dann vorkommen, dass sie zur Identifizierung die Maske kurz beiseite nehmen müssen. Ganz anders die Credit Suisse, die gibt keinen Kommentar zu den Fragen und meint, dass wenn es so weit kommt, die Kunden am Eingang zur Bank informiert werden würden. Aber bei der Credit Suisse sind zwischen Kunden und Bankmitarbeiter dicke Glasscheiben, während bei der UBS der Berater dem Kunden direkt gegenübersteht.
Auch bei Migros und Coop werden verschiedene Maßnahmen diskutiert. So ist zum Beispiel vorgesehen, im schlimmsten Fall den Non-Food-Bereich zu reduzieren oder komplett zu schließen und nur den Nahrungsmittelbereich aufrechtzuerhalten. Dann würden die so genannten Offentheken für Fleisch und Käse nur eingeschränkt arbeiten und Gemüse und Obst müssten schon vonseiten der Lieferanten abgepackt werden.
Egal wo man sich umhört, die Schweinegrippe ist ein allgegenwärtiges Thema. Die Unternehmen sind schon jetzt für den Ernstfall entsprechend gerüstet. Besondere Umstände und außergewöhnliche Ereignisse fordern ebensolche Maßnahmen und auf das Verständnis der Mitarbeiter und der Kundschaft wird gesetzt.

