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Urlauber bringen das H1N1 Virus mit

Die Rückkehrer aus dem Urlaub bringen die Schweinegrippe mit nachhause. Auch in Deutschland breitet sich jetzt die Schweinegrippe immer rasanter aus. Von einem Tag auf den Nächsten sind mehr als 600 neue Fälle der Infektion gemeldet worden. Nun befürchtet auch das Robert-Koch-Institut auch immer mehr schwere Erkrankungen. Mit dieser neuen Zahl sind allein in Deutschland jetzt 2.455 Fälle von Schweinegrippe registriert. Vergleicht man diese Zahlen mit denen von vor einer Woche, lässt sich der rasche Anstieg verdeutlichen. Am 15. Juli waren in ganz Deutschland nur 834 Fälle von Schweinegrippe bekannt.

Bisher verläuft die Mehrzahl der Infektionen mild, aber mit der zunehmenden Anzahl muss davon ausgegangen werden, dass auch schwerere Infektionen auftreten, so wie das in anderen Ländern schon seit geraumer Zeit ist. Jetzt sei das Virus in Deutschland „etabliert“ und wird nicht mehr nur aus den Urlaubsgebieten mitgebracht.  Zwar wurde die Mehrzahl der neuen Infektionen bei Personen festgestellt, die aus dem Urlaub kamen. Teilt man die neuen Erkrankungen nach Bundesländern auf, liegt Nordrhein-Westfalen mit knapp 1.000 erkrankten Personen an der Spitze, es folgen Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern. Die wenigsten Erkrankungen gibt es in Hamburg, Bremen und Brandenburg.

Die an Schweinegrippe erkrankten Personen werden mit Tamiflu behandelt, um aber die drohende Epidemie beherrschen zu können, wird auf eine Schutzimpfung der Bevölkerung gesetzt, aber leider gibt es den benötigten Impfstoff noch nicht. Die Pharmafirmen arbeiten mit Hochdruck daran, aber der Impfstoff wird erst zum Ende des III. Quartals zur Verfügung stehen.

Bis dahin ist die Bevölkerung überall auf der Welt gehalten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, so wird das häufige Händewaschen empfohlen und das Berühren des Gesichts mit ungewaschenen Händen sollte vermieden werden.

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