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Jetzt besser nicht schwanger werden.

Liebe Schweizerinnen und Schweizer, Ärzte warnen eindringlich vor Schweinegrippe!

Die Präsidentin der Eidgenössischen Kommission für Impffragen Claire-Anne Siegrist, zahlreiche Ärzte und sogar Gynäkologen, rufen zu Impfungen aller werdenden Mütter auf und mahnen sogar die Zurückhaltung beim Baby machen an. Das aller sicherste wäre es sogar, gar nicht erst Schwanger zu werden, so die Aussagen der Fachleute. Da die so genannte Schweinegrippe kein Urlaub macht, werden viele Schweizer und Schweizerinnen dieses unangenehme Urlaubs-Souvenir mit nach Hause bringen und so ungewollt die Pandemie vorantreiben.

Nach den Aussagen von Dr. Claire-Anne Siegrist, sind besonders Schwangere Frauen gefährdet, da ihnen erwiesener Weise das H1N1-Virus stärker zusetzt als allen anderen. In einem Interview mit der NZZ sagte sie, . An dieser neuen Grippe, erleiden erschreckender Weise überproportional viele Frauen Fehlgeburten und sterben sogar daran. Frühestens im Oktober und spätestens im September, soll der Impfstoff auch in der Schweiz verfügbar sein. Weltweit gäbe es über 100.000 Infizierte, wovon dutzende von Früh- und Fehlgeburten, sowie Missbildungen bekannt worden und sogar Fälle, wo Frauen die Strapazen der Geburt nicht überlebten. Als jüngstes Beispiel, gilt die 39-jährige Engländerin Ruptara Miah, die vorige Woche bei der Geburt ihres Sohnes und an den Folgen der Schweinegrippe gestorben ist. Um das Leben des Jungen kämpfen die Ärzte heute noch.
Diese Aussagen kommt nicht etwa nur von irgendeiner Expertin für Impfungen, sondern Frau Siegrist trat im Jahr 2000 an der Universität in Genf, als erste in Europa die Professur für Impfungen an und leitet heute das WHO-Zentrum für Impfkunde und neonatale Immunologie in Genf.

Frauenärzte warnen ebenfalls
Der Direktor der Klinik für Geburtshilfe des Zürcher Unispitals Roland Zimmermann sagte wörtlich . Er ist zudem der Meinung, dass die Schweinegrippe spätestens im Herbst die Schweiz erreicht hat und wer jetzt schwanger würde, ist in den ersten drei kritischen Monaten besonders gefährdet. Zimmermann sagte weiter, dass alle Mediziner ein flaues Gefühl im Magen hätten, da dieses Grippevirus über einen extrem schnellen Krankheitsverlauf verfügt und völlig anders ist als andere Grippeviren. Das H1N1-Virus, könnte zudem eine Lungenentzündung verursachen, die innerhalb von nur wenigen Tagen zum Tod führen kann.

Impfungs-Risiko?
Natürlich bestätigte auch Frau Dr. Claire-Anne Siegrist, dass ein gewisses Restrisiko bei jeder Impfung besteht, aber dies sei wesentlich geringer, als die Ansteckung mit dem H1N1-Virus. Zwar waren bisher Impfungen für Schwangere Frauen tabu, aber die Schweizerinnen müssten jetzt umdenken und sich dafür öffnen. Dr. Zimmermann zu diesem Thema, in den USA und Kanada, werden Schwangere schon seit Jahren geimpft und offensichtlich ohne erkennbaren Folgen für Mutter und Kind.

Nur das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Zeit
Nur das BAG lässt die Schwangeren noch im Stich, denn dort wartet man erst noch auf die Weisungen von Frau Siegrists Impfkommission. Der Sprecher des BAG Jean Louis Zürcher sagte. Bis dahin gilt auch für Schwangere weiter, Kontakt mit Erkrankten und Menschenansammlungen meiden, sowie sich mehrmals am Tag die Hände waschen und bei einem Verdacht auf Ansteckung sofort den Arzt informieren.

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